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Akupunktur
Allergie-Behandlung
Anti-Aging-Behandlung
Aus- und Ableitungsverfahren

Colon-Hydro-Therapie

Darmsanierung
Dorn-Breuss-Behandlung

Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure
Fastenkur

Heilhypnose
Hochfrequenzchirurgie
Homöopathie

Irisdiagnose

Laserbehandlung

Magnetfeldtherapie/EHC

Narbenbehandlung
Neuraltherapie

Orthomolekulare Medizin
Osteopathie

Phytotherapie/Pflanzenheilkunde
Psychotherapie

Raucherentwöhnung

Sauerstoff-Therapie
Schüssler-Salze
Suchtbehandlung

Tiefenwärmebehandlung

Vitamin C-Hochdosis-Therapie

Wirbelsäulenbehandlung, ganzheitlich

 

 


 

Akupunktur

Die Akupunktur (lateinisch acus = Nadel, pungere = stechen) ist eine Jahrtausende alte Heilmethode und ein wichtiger Bestandteil der TCM, der Traditionellen Chinesischen Medizin.

An spezifische Punkte auf der Körperoberfläche werden dünne Nadeln gesetzt. Hierbei handelt es sich keinesfalls um Willkür, vielmehr liegt ein komplexes System von Energiebahnen zugrunde, welche von der Lebensenergie Qi durchflutet werden. Wird der Qi-Fluss, oder Energiefluss, durch Ungleichgewichte, Stauungen oder Verluste behindert, folgen Gesundheitsstörungen oder gar Krankheiten.

Die Tradition geht auf die Han-Dynastie im alten China zurück, 700 v. Chr. Aus dieser Zeit belegen Funde in alten Grabmalen die Verwendung von Knochensplittern, Keramikgebilden und sogar Nadeln aus Gold und Silber. Aus dem Lehrbuch der Physischen Medizin des „gelben Kaisers“ stammen die ersten Aufzeichnungen, die noch heute Bestand haben.

Hiernach kennt die Akupunkturlehre 12 Hauptenergiebahnen und 8 Sonderbahnen. Die Hauptmeridiane verlaufen paarig und sind jeweils einem Zielorgan zugeteilt. Der Verlauf eines jeden Meridians ist mit einer Vielzahl von Punkten ausgestattet, wobei jeder einzelne der Punkte seine spezifischen Eigenschaften aufweist.

Die eigentliche Kraft dieses Systems liegt im Wechselspiel der Gegensätze, Yin und Yang, oder weiblich und männlich. Um das angestrebte Gleichgewicht der Kräfte zu erreichen oder zu erhalten, müssen Zustände von Fülle oder Leere ausgeglichen werden.

Die Akupunktur wirkt auf die Blutzirkulation, das Immun- und Hormonsystem sowie unsere beiden Nervensysteme (zentral und peripher). Es ist erwiesen, dass durch die Akupunktur Nervenzellen stimuliert werden, die ihre Impulse an das Rückenmark weiterleiten und das Freisetzen von Botenstoffen auslösen.

Durch histologische Untersuchungen konnten gehäuft rezeptive Nervenbündel an Akupunkturpunkten nachgewiesen werden. Interessanterweise verfügen Akupunkturpunkte über 85% geringeren Hautwiderstand als die umgebende Haut. Auch sind diese definierten Punkte nicht selten durch eine Vertiefung markiert.

Folgende Anwendungsbereiche sind durch die WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfohlen: Besonders neurologische und orthopädische Erkrankungen (Neuralgien, Ischialgien, Migräne, Kopfschmerz). Erkrankungen des Verdauungstrakts (Gastritis, Darmentzündungen, Milzschwäche), akute und chronische Atemwegserkrankungen (z.B. Sinusitis, Bronchitis, Asthma), ebenso die rheumatischen Beschwerdebilder und sogar Augenerkrankungen. Aber auch gynäkologische Beschwerden, Hautleiden und Allergien (z.B. Heuschnupfen). Interessant ist auch, dass bei operativen Eingriffen Narkosemittel eingespart werden können. Somit ist diese Behandlungsform aus der akuten und chronischen Schmerztherapie nicht mehr wegzudenken.

Bei stark geschwächten Patienten sowie Kinder unter 12 Jahren
sollte man von der Akupunktur Abstand nehmen. Wenn Mutter und Kind gesund sind, steht einer Behandlung in der Schwangerschaft nichts im Wege. Aber Achtung: Es gibt Wehen auslösende Punkte, die hilfreiche Dienste nur während des Geburtsvorgangs leisten sollen!

Das Akupunktur-System bildet auch die Grundlage für diverse Sonderformen wie z.B. die Schädel-, Augen- oder Ohrakupunktur.
Auch durch bestimmte Massagetechniken lassen sich diese Punkte stimulieren: Shiatsu, Tuina und Akupressur. Interessanterweise stimmt eine Vielzahl von Akupunkturpunkten mit unserem westlichen Physiotherapie-System der Triggerpunkte überein. Somit kann man auch von einer grenzüberschreitenden Kongruenz bezüglich der östlichen und westlichen Medizin sprechen.

An dieser Stelle noch etwas Bemerkenswertes: Umfangreiche Untersuchungen liegen über den Leichenfund „Ötzi“ vor (ca. 3.000 v. Chr.), bei dem einige chronische Erkrankungen nachgewiesen werden konnten. Von besonderem Interesse sind auffällige Tätowierungen, die zum großen Teil den Akupunkturpunkten entsprechen, die auch heute zur Behandlung dieser Erkrankungen verwendet würden.

Wichtig: Einer jeden Akupunkturbehandlungsserie sollte stets eine sorgfältige Puls- und Zungendiagnose vorausgehen, um den Patienten mit seiner Individualität und eigenen Symptomatik erfassen zu können.

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Allergie-Behandlung

Hiermit eröffnet sich ein großes Thema unserer Zeit. Ursächlich hat es immer mit unserem Immunsystem und Darm zu tun, sowie mit unseren Lebensgewohnheiten und -umständen.

Mögliche Ursachen für Allergien
- Zu sterile Umgebung, fehlendes Immuntraining
„Die Domestos-Generation“
- Das Fehlen von durchgemachten Kinderkrankheiten
„die heikle Impffrage“
- alles, was unser Immunsystem schwächt wie z.B.
alltäglicher Stress, Schlafdefizit, unreglmäßige Ernährung.
- Erbliche Komponente – 10% der Bevölkerung sind Atopiker, d.h. ihnen wurde eine Prädisposition für Allergien vererbt. Sie produzieren vermehrt Immunglobuline (E).
- Psychischer Stress mit folgender Reduzierung des Psycho-Immunsystems.
- Chronische Entzündungen im Körper und die Folgen.
- Unkontrollierte Antibiotikagaben – Der Großangriff auf unsere sensible Darmflora.
- Fehlernährung - zu einseitig, viele für den Körper unbegkannte chemische Zusatzstoffe in der Nahrung.
- Verdauungsschwäche, durch Enzymmangel, Drüsenschwäche, gestörte Darmflora.
- Folge von Medikamentennebenwirkungen.
- Zunehmende Belastung durch Umweltfaktoren, insbesondere Schadstoffe wie Schwermetalle, mit folgender Schwermetallallergie (z.B. Amalgam)


Was passiert im Körper?
Eine allergischen Reaktion ist eine spezifische Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Stoffen (Antigene), die im Normalfall für den menschlichen Körper völlig harmlos sind. Vorausgegangen ist eine Sensibilisierungsphase, wobei nach einem Erstkontakt mit einem Antigen das Immunsystem fehlgeleitet wurde und übermäßig Antikörper (Immunglobuline) produziert hat. Kommt es zu einem erneuten Kontakt mit dem selben Stoff (Antigen), folgt eine unangemessene Überreaktion, die von harmlosen Hautrötungen bis hin zu lebensbedrohlichen Reaktionen (siehe allergische Reaktionstypen) verlaufen kann. Von Pseudoallergien spricht man, wenn die oben beschriebene Sensibilisierungsphase nicht stattgefunden hat, sondern die allergische Reaktion unmittelbar abläuft. Dies bedeutet aber keinen Unterschied im klinischen Erscheinungsbild oder für die Therapiemaßnahmen.


Vier verschiedene Allergen-Klassen (Antigene)

Inhalationsallergene
wie Pollen, Schimmelpilze, Schwebstoffe

Ingestionsallergene
wie Nahrungsmittel z.B. Erdberen und Nüsse, Medikamente

Kontaktallergene
wie Salbengrundlagen, Nickel, Latex

Injektionsallergene
tierische Gifte wie z.B. Bienen-, Mücken-, Schlangengifte, Medikamente wie Betäubungsmittel oder Röntgen-Kontrastmittel.


Allergische Reaktionstypen


Typ I, der Soforttyp (anaphylaktischer Schock)
Hat die oben beschriebene Sensibilisierungsphase stattgefunden, heften sich die übermässig produzierten Immunglobuline der Klasse E an Mastzellen im Körper. Folgt nun eine erneute Antigen-Antikörper-Reaktion, setzen die Mastzellen ihre Inhalte frei, insbesondere das Histamin. Da innerhalb von Sekunden und Minuten die ersten Reaktionen auftreten, spricht man bei dieser Allergieform auch vom Sofort-Typ. Es kann zu folgenden Symptomen kommen (Anaphylaxie): Hautrötung, Jucken, Ödembildungen bis hin zum Blutdruckabfall durch Gefäßerweiterung und Atemnot. Diese anaphylaktische Reaktion kann sich bis hin zu einem lebensbedrohlichen Schock entwickeln. Bei den meisten Patienten bleibt die Sofortreaktion jedoch örtlich begrenzt, z.B. wie beim Heuschnupfen, Urticaria oder allergische Bindehautentzündung. Theoretisch kann jeder Stoff diese Reaktionen auslösen.

Typ II, zytotoxisch
Hierbei werden Reaktionen der Immunglobuline M oder G ausgelöst. Nach Stunden oder Tagen werden die Zellen, die das Antigen tragen, aufgelöst. Es kommt zu hämolytischen Anämien (Untergang von roten Blütkörperchen) oder möglichen Transplantatabstoßungen.

Typ III, der Immunkomplextyp
Nach einer Sensibilisierungsphase können die gebildeten Antigen-Antikörper-Komplexe Gewebestrukturen im Körper schädigen, besonders im Bereich der Gefäße. Reaktionen sind nach 6-8 Stunden sichtbar, es handelt sich dabei um entzündliche Alveolen, einige Medikamentenallergien, Lupus erythematodes oder Immunkomplexglomerulonephritis.

Typ IV, der Spättyp
Im Gegensatz zu den oben beschriebenen Typen erfolgt hierbei eine Reaktion deutlich verzögert erst nach mehreren Tagen nach erneutem Antigenkontakt. Es werden Immunglobuline der Klasse G aktiviert. Meist liegt das Problem in einer geschädigten Darmflora, großmolekuklare Substanzen werden vorzeitig ins Blut resorbiert und als Fremdkörper erkannt. Diese Reaktion tritt auf bei Kontaktallergien und besonders bei Nahrungsmittelallerien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten.


Das Kreuz mit der versteckten „Kreuzallergie“
Bestehen bereits allergische Reaktionen auf bestimmte Antigene (z.B. Pollen und Gräser), so ist es möglich, dass bestimmte Lebensmittel in der Kontaktzeit ebenso nicht vertragen werden können. Sie lösen die selben allergischen Reaktionen aus wie das bekannte Antigen. Hierbei weisen die Reizstoffe ähnliche molekulare Proteinstrukturen auf, die unser Körper nicht mehr unterscheiden kann. Zum Beispiel ist es möglich, bei einer Latexallergie, ohne entsprechenden Vorkontakt auch allergisch auf Kiwi, Avocado und Tomaten zu reagieren.


Diagnostik
Stuhluntersuchung
Antlitzdiagnose
Körperliche Untersuchung mit Störfeldsuche (z.B. Entzündungsherde im Bereich der Zähne, Nasennebenhöhlen, Rachenmandeln)
Imu-Pro-Test, venöses Blut auf IgG
RAST-Test, venöses Blut auf IgE
Prick-Haut-Test


Behandlunsansätze
Darmsanierung in Verbindung mit Colon Hydrotherapie
Mikrobiologische Therapie (Symbioflor)
Akupunktur
Ernährungstherapie: Lebensmittel-Rotation
Eigenblutbehandlung (Allergostop)
Begleitende Phytotherapie
Homöopathie
Orthomolekulare Medizin (Calzium, Zink, Vitamin C)
Ordnungstherapie (Stressabbau, Lebensgewohnheiten verbessern)


Häufig sind Allergien mit weiteren Problemen vergesellschaftet
Neurodermitis
Schwermetallbelastung
Chronisches allergisches Asthma als Spätfolge

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Anti-Aging-Behandlung

…gegen den Alterungsprozess, "was hat das in der Naturheilkunde zu suchen?", fragen Sie vielleicht.

Wir sind der Meinung: Eine ganze Menge!

Da es für uns von größter Bedeutung ist, den Menschen in seiner Gesamtheit zu erfassen, sind wir auch für diese Fragestellung offen. Sicherlich nicht kritiklos und für jedes Verfahren.

An dieser Stelle muss aber auch gesagt werden, keine Therapie kann eine gesunde Lebensführung ersetzen, d.h.:

• Individuell ausreichenden Schlaf
• Regelmäßige und ausgewogene Ernährung
• Täglich ausreichende Trinkmenge
• Regelmäßigen Bewegungsausgleich, Ausdauersport
• die richtige Dosis positiven Stress
• eine positive Lebenseinstellung
• maßvollen Umgang mit Genussmitteln
• Meidung von Schadstoffen

Oft begegnen uns in der Praxis Patienten, die aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes unzufrieden mit sich, oder gar aus dem inneren Gleichgewicht gekommen sind. Wenn es sich dann um korrigierbare „Kleinigkeiten“ oder Dysbalancen handelt - warum sollten wir dann nicht mit der Kraft der natürlichen Methoden Hilfe und Unterstützung bieten?!

Segensreiche Erfahrung machen wir mit der Faltenunterspritzung. Hierzu muss ausdrücklich gesagt werden: nur mit der körpereigenen Substanz Hyaluronsäure! Toxische Substanzen wie Botox lehnen wir ab. Unser Ziel ist es, ausgeruhte und entspannte Gesichtszüge zu erreichen, kein neues „glattgebügeltes“ Gesicht.

Auch die Homöopathie kann hier zusätzlich wertvolle Hilfe leisten.

Einen großen Stellenwert nimmt die orthomolekulare Therapie ein: das Heilen mit körpereigenen Substanzen, wie Mineralien, Vitaminen, Fettsäuren und Aminosäuren.
Die mit individuellem Konzept dem Körper zugeführt werden, um sämtliche Stoffwechselvorgänge zu optimieren und Mangelzustände zu beheben.

Mit der Hochfrequenz-Chirurgie haben wir die Möglichkeit, oberflächliche Hautunebenheiten wie Warzen, Vernarbungen, Verwachsungen und Muttermale, aber auch Besenreiser schnell und sicher zu entfernen. Aufgrund der Hochfrequenztechnik entstehen keine Blutungen, da betroffene Gefäße unmittelbar verschlossen werden und dadurch eine minimale Narbenbildung gegeben ist. Im Rahmen der Warzenentfernung kann somit eine Infektion weiterer Hautareale sogar verhindert werden. Eine Wundnaht entfällt bei dieser Technik völlig. Da wir mit lokaler Anästhesie arbeiten, ist dieser Eingriff völlig schmerzfrei.

Weil ein guter Stoffwechsel auch für schöne Haut, Haare und Nägel die Grundlage bietet, darf die Darmsanierung, Entschlackungs-Kur und Fastenkur an dieser Stelle nicht fehlen.

Wenn Sie mehr wissen möchten, erstellen wir Ihnen gerne ein individuelles Behandlungskonzept und beantworten Ihnen jede Frage. Sprechen Sie uns an!

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Aus- und Ableitungsverfahren

Die Wurzeln dieser speziellen Therapierichtung gehen bis in die griechische Antike zurück und beziehen sich auf die Humoralpathologie, nach der Krankheit durch eine falsche Mischung der Körpersäfte entsteht (gelbe Galle, Blut, Schleim, schwarze Galle). Behandelt wurde diese fehlerhafte Mischung im menschlichen Körper durch gezielte Ab- und Ausleitungsverfahren.

Ableitende Verfahren bewirken eine Energieumverteilung, um die Säfte später ggf. zur Ausleitung aus dem Körper zu bringen. Bekannte Maßnahmen sind: unblutiges Schröpfen, Baunscheidtverfahren oder physikalische Maßnahmen wie aufsteigende Fußbäder.

Nach alter Tradition wirken Behandlungen ausleitend, die durch Schaffung einer künstlichen Öffnung dazu beitragen, dass sich der Körper von den „üblen Säften“ reinigt. Dazu geeigent sind Aderlass, blutiges Schröpfen, Blutegelbehandlung.

Wir fühlen uns der Tradition verpflichtet und bieten daher auf Wunsch diese aufgeführten Behandlungsverfahren für Sie an. Gerne weisen wir Sie darauf hin, dass in verschiedenen Fällen aber auch zeitgemäßere Anwendungen, wie die Colon-Hydro-Therapie, ebenso hilfreich und effektiv sein können, sprechen Sie uns bitte an.

Zum Beispiel:
Durch die zunehmende Schadstoffbelastung aus unserer Nahrungskette und Atmosphäre hat die Ausleitung heutzutage eine ganz neue Bedeutung erlangt. Voraussetzung ist eine exakte Diagnostik. Hierfür eignet sich der Nachweis von Schwermetallen über die Haar-Mineralanalyse oder einen Provokationstest aus Urin.

Um eine Ausleitung zu ermöglichen, werden zunächst die großen Ausscheidungsorgane stimuliert: Leber, Nieren und die Haut. Besonders geeignet sind ausgewählte Phytotherapeutika, wie hochreine Urtinkturen (z.B. Alcea-Präparate). Da in den meisten Fällen auch eine saure Stoffwechsellage besteht, wird eine Basenkur (Basenbildende Medikament, Basenbäder und Ernährungsumstellung) ebenso notwendig. Im Anschluss erfolgt die Mobilisation der Schwermetalle, die dann unter einer antioxidativen Begleitung eliminiert werden.

So individuell wir Menschen sind, so individuell verläuft eine Ausleitungstherapie. Sie können sicher sein: wir setzen all unser therapeutisches Geschick für Sie ein!

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Trockenes oder unblutiges Schröpfen:
Verwendet werden spezielle Schröpfgläser, wobei durch Erhitzen ein Vakuum entsteht. Auf bestimmte Hautpartien aufgesetzt, entsteht eine saugartige Wirkung. Der Stoffwechsel wird im weitesten Sinne angeregt, die Durchblutung und der Lymphfluss verbessert. Somit können abgelagerte Schadstoffe aus dem Bindegewebe aktiviert werden. Muskelverspannungen lösen sich, die Selbstregulation unseres Körpers wird angeregt.
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Blutiges Schröpfen
Hierbei wird die Haut vorher leicht oberflächlich angeritzt. Durch die Vakuumwirkung füllen sich die Schröpfgläser mit dem angestauten Blut. Wichtig, es muss vorher unterschieden werden, ob es sich um heiße oder kalte Stauungsprozesse handelt. Danach entscheidet sich, ob das trockene oder das blutige Schröpfen angezeigt ist.
Bei Blutgerinnungsstörungen, Hautekzemen und Hautentzündungen ist eine Schröpftherapie ausgeschlossen.
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Baunscheidtverfahren
Auch hierbei wird über die Haut abgeleitet. Carl Baunscheidt (1809 – 1873) war ein erfahrener Mechaniker, der durch Fehlernährung an einem Gichtleiden erkrankte. Er beobachtete, wie ihn eine Mücke in die Hand gestochen hatte und seine Gichtschmerzen nach Tagen verschwunden waren.

Durch dieses Erlebnis inspiriert, entwickelte er ein völlig neues Verfahren. Er erfand ein Stichelgerät, mit dem man die Haut einfach anritzen konnte, entsprechend einer Vielzahl von Mückenstichen. Zusätzlich entwickelte er ein Öl, um die Wirkung des Mückensekretes zu imitieren. Noch heute sind die Inhaltsstoffe Cantharidin, Wacholderöl, Senföl oder Euphorbiumsaft.

Die desinfizierte Haut wird zuerst mit dem Stichelgrät bis zu 20 mal behandelt. Besonders geeignet sind Stellen auf dem Rücken, neben der Wirbelsäule. Anschließend wird mit steriler Watte das spezielle Öl aufgetragen und mit Pflaster abgeklebt. In den nächsten Tagen entstehen Hautquaddeln oder mit Eiter gefüllte Pusteln. Diese platzen auf und geben die auszuleitenden Körperflüssigkeiten frei.

Es entsteht ein Effekt, den man nicht nur mit einer Hautreinigung vergleichen kann. Durch die künstlich erzeugte Entzündung wird das Immunsystem gestärkt, Gift- und Kranheitsstoffe sowie Schmerzmediatoren werden ausgeleitet. Diese Behandlungsform kann bei lokalen Schmerzzuständen oder auch zur segmentalen Beeinflussung innerer Organe eingesetzt werden.

Besonders erfolgreich bei:

• Erkrankungen des Bewegungsapparates (Arthritis, Arthrose, HWS-, BWS-, LWS–Syndrom, Neuralgien und Rheuma)

• Abwehrschwäche (rezidivierende Infektkrankheiten)

• funktionellen Organbeschwerden (vegetative Dystonie, Herzbeschwerden, Schilddrüsenbeschwerden)

• Verdauunugs- und Stoffwechselstörungen (Gastritis, Reizkolon, Gallenerkrankungen, Pankreasschwäche).

Gerade bei geschwächten, schlanken bzw. schmalwüchsigen Patienten, ist diese allgemein tonisierende Behandlung besonders zu empfehlen.
Nicht angewendet wird das Baunscheidt-Verfahren auf Muttermale, entzündeter Haut, Narben, Hautkrankheiten jeder Art, während einer Infektionskrankheit, Fieber sowie Autoimmunerkrankungen.
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Aderlass
Ein einfaches Verfahren mit segensreicher Wirkung. Das Procedere erfolgt wie bei einer klassischen venösen Blutabnahme - entscheidend ist die jeweilige Menge. Der Wirkmechanismus ist folgender: Als blutziehendes Verfahren entsteht eine entstauende Wirkung, die Blutfülle wird abgeleitet. Um den nun auftretenden Volumenverlust auszugleichen, strömt zunächst eiweißreiche Zwischenzellflüssigkeit in die Blutbahnen und verdünnt die Blutzusammensetzung. Dadurch wird die allgemeine Durchblutung verbessert, besonders jedoch die Mikrozirkulation. Durch die Druckentlastung kann auch der Blutdruck absinken. Die Verklebung der Blutzellen wird herabgesetzt und die Bildung neuer funktionstüchtiger Blutzellen wird angeregt.

Bei Patienten, mit ausgeprägter Körperschwäche, fieberhaften Infekten, unklaren Anämien, akutem Durchfall, Hypotonie und Angina pectoris darf kein Aderlass durchgeführt werden.
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Blutegelbehandlung
Aus Indien (ca. 500 v. Chr.) stammen die ersten Aufzeichnungen über diese ungewöhnliche Behandlungweise, und die alten Griechen (ca. 200 v. Chr.) waren die ersten in Europa. Inzwischen erlebt die Blutegeltherapie bei uns eine Renaissance, insbesondere in der Chirurgie (Begleitmaßnahme bei Reimplantationen).

Zum Einsatz kommt der 2-4 cm lange Verwandte unseres Regenwurmes. Der Blutegel besitzt drei Kiefer, die mit scharfen hornartigen Zahnreihen besetzt sind. Sein Biss hinterlässt eine sternförmige kleine Wunde auf der Haut.

Für die medizinische Anwendung werden diese Tierchen in der Apotheke bestellt und aus speziellen Farmen bezogen (Firma Zaug). Ein Blutegel kommt nur einmal zur Anwendung um mögliche Infektionskrankheiten zu vermeiden, obwohl nachgewiesen wurde, dass die im Patientenblut möglichen Bakterien und Viren bereits nach kurzer Zeit im Egel unschädlich gemacht werden.

Die Wirkungsweise der Blutegeltherapie bezieht sich auf den entlastenden Blutverlust und die spezifischen Blutegelwirkstoffe. Eines ist das Hirudin, es wirkt blutgerinnungshemmend, lymphaktivierend, antithrombotisch, immunisierend und durch lokale Gefäßerweiterung krampflösend.
Der Egel spuckt diesen begehrten Stoff nach Beendigung des Saugvorganges direkt in die Wunde und fällt dann von alleine ab. Die meisten restlichen Wirkstoffe fördern die Durchblutung.

Der entlastende Blutverlust - ca 10 ml direkt beim Saugvorgang und weitere 20-40 ml durch das gewünschte Nachbluten - ist mit einem sehr sanften Aderlass zu vergleichen. Die Auswirkung ist entstauend für den Kreislauf, blutverdünnend, entzündungshemmend und sorgt für eine Ausleitung von Toxinen und Schlackenstoffen.

Nach der Anwendung sollte der Blutegel an die Zuchtfirma zurückgeschickt werden, für einen Aufenthalt im „Rentnerteich“.

Hilfreich ist eine Blutegelbehandlung bei:

• Örtlichen Entzündungen, wie Furunkeln und Karbunkeln

• Gelenkerkrankungen, wie rheumatischen Gelenkveränderungen, nach Verstauchungen oder akuten Gichtanfällen

• Erkrankungen der Venen, wie Krampfadern, akuter Venenentzündung, postthrombotischem Syndrom, Ulcus cruris, Hämorrhoiden

• Chronischen Nasennebenhöhlenentzündungen und Mittelohrentzündungen

• Augenerkrankungen wie Alterskatarakt, chronischem Glaukom.

• Gestörter Kreislaufregulation mit Hypertonie

Ausgeschlossen ist eine Blutegelbehandlung bei Patienten, die blutverdünnende Medikamente einnehmen müssen, eine massive Lebererkrankung haben, bei Blutgerinnungsstörung generell, drei Tage vor und nach Zahnextraktionen, vor jedem operativen Eingriff, Diabetes mellitus oder anderen Wundheilungsstörungen, arteriellen Verschlusskrankheiten, oder wenn Hauterkrankungen an der Behandlungsstelle vorliegen.

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Colon-Hydro-Therapie
zur Darmreinigung

Unsere Darmflora ist ein sensibles Gefüge, denn hier finden sich verschiedenste Mikroorganismen mit jeweils unterschiedlichen Aufgaben in einem symbiotischen Verhältnis.

Verringert sich z.B. die Anzahl der lebensnotwendigen Bakterien, so wird die natürliche Barriere der Darmschleimhaut geschwächt. Unerwünschte Keime, wie Darmpilze können sich einnisten und vermehren. Dadurch wird unsere Darmschleimhaut durchlässig, und krankmachende Stoffe können in den Blutkreislauf gelangen und uns belasten. Oder umgekehrt werden essentielle Nährstoffe gar nicht erst ins Blut resorbiert.

Einen ganz wichtigen Beitrag leistet der Darm für das Funktionieren unseres Immunsystems. Blutzellen werden für ihre speziellen Tätigkeiten in unserem komplexen Immunsystem trainiert. Wird unser Darmsystem gestört, sind nicht nur Verdauungsstörungen wie Durchfall, Verstopfungen und Meteorismus (Blähungen) die Folge. Auch Hauterkrankungen, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Nährstoffmangelsymptome, Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten stehen mit unserem Darm in Verbindung.

Um diese Problematik anzugehen, ist die Colon-Hydro-Therapie eine äußerst wirksame und schonende Behandlungsmethode.

In einem gesonderten, ruhigen Raum mit separater Toilette wird durch ein geschlossenes Schlauch-System temperiertes Wasser behutsam in den Enddarm eingefüllt und über einen gesonderten Schlauch wieder abgelassen. Ein Sichtfenster erlaub die Kontrolle über die Menge und Qualität des ausgespülten Darminhaltes. Da es sich hier um ein geschlossenes System handelt, erfolgt die Behandlung völlig unkompliziert und geruchsfrei.

Zur Begleitung wird mit einer speziellen Colon-Massage der Bauch massiert und ausgestrichen. Hierdurch können Schlacken, die an der Darmschleimhaut anhaften, gelöst und eliminiert werden. Ebenso werden überzählige Keime ausgespült, und die Darmmuskulatur wird zur Eigenbewegung angeregt. So lassen sich auch sämtliche Verdauungsbeschwerden beeinflussen. Es findet ein unvergleichbarer innerer Reinigungsprozess statt.

Eine Behandlung nimmt ca. 45 Minuten in Anspruch. Je nach Befund und Schwere der Erkrankung sind zwischen 3 und 6 Behandlungen sinnvoll. Gerne dürfen Sie vorher einen Blick in unseren Raum werfen. Sprechen Sie uns bitte an!

Auch bietet sich diese intensive Darmreinigung hervorragend als Begleitung oder auch Alternative zu einer Fastenkur im Frühjahr und Herbst an.

Sollte das Beschwerdebild komplexer sein, können zusätzliche Medikamente erforderlich werden. Das klären wir mit Ihnen im Gespräch. Zur Lymphanregung begleiten wir die Behandlung mit einer kleinen subcutanen Injektion.

Grundsätzlich sollte diese Behandlung aber auch zur individuellen Verbesserung der Lebensgewohnheiten anregen. Hier einige allgemeine Hinweise:

• Täglich Trinkmenge auf 2 – 2,5 l bringen (Wasser, grüner Tee, Kräuter Tee, verdünnte Obstsäfte).

• Ballaststoff- und abwechslungsreiche Ernährung bevorzugen (Obst, Gemüse und ausgewähltes Getreide, Geflügel, Fisch).

• Regelmäßige Bewegung ( mind. 2x wöchentlich 1/2 Stunde Ausdauertraining).

• Individuell ausreichender Schlaf.

• Regelmäßige Mahlzeiten, 3 x täglich, d.h. Zwischenmahlzeiten eher vermeiden.

Ganz besondere Ernährungsmaßnahmen werden notwendig, wenn eine Pilzbelastung festgestellt wurde.

Ernährungsanleitung bei Pilzerkrankungen:

Pilze im Darmbereich benötigen ein ganz bestimmtes Milieu, um existieren und wachsen zu können. Daher haben Sie die Möglichkeit, mit der Ernährung, großen Einfluss zu nehmen. Hierbei spielen leichte Kohlenhydrate, wie Zucker und Weißmehl eine wichtige Rolle.

Vermeiden Sie bitte folgende Lebensmittel:
• Sämtliche zuckerhaltige und weißmehlhaltige Lebensmittel wie

• Süßigkeiten jeder Art, Schokolade, Ahornsirup, Honig, Konfitüren

• Kuchen, Gebäck, Brot und Nudeln aus feinem Weizenmehl (Auszugsmehl)

• Käse mit Schimmelrinde wie z.B. Brie, Camembert,

• überreifes und sehr süßes Obst, wie z.B. Weintrauben, Kompott

• Limonaden, Cola, süße Fruchtsäfte, lieblicher Wein, Spirituosen

Bevorzugen Sie bitte folgende Lebensmittel:
• Vollkornbrot bzw. Vollwertbrot

• Nudeln nur aus Dinkel- oder Vollkornmehl

• ungeschälter Reis

• Fleisch, Fisch, Eier

• Hartkäse

• Quark, Buttermilch, Dickmilch, Joghurt (ohne Fruchtzusätze)

• Milchsauer vergorene Lebensmittel wie Sauerkraut und eingelegtes Gemüse

• Milch (Soja bevorzugen)

• Obst, aber nicht überreif und besonders: Zitronen, Grapefruit, saure Äpfel

• sämtliches Gemüse (roh oder gedünstet)

• klare Brühe, Tomaten- und Gemüsesaft, trockene Weine, Mineralwasser, Tees


Diese Ernährungsweise sollte mindestens für 8 Wochen eingehalten werden. Gerne aber auch für längere Zeit. Insbesondere, wenn eine Gewichtsreduktion erwünscht ist, die durch diese Stoffwechselentlastung und –aktivierung möglich wird.

Da vielleicht einige Lebensmittel noch gewöhnungsbedürftig für Sie sind, kann zunächst eine Veränderung im Stuhlverhalten oder Meteorismus (Blähungen) auftreten.

Sprechen Sie uns bitte während der Behandlungszeit an, für Vieles gibt es ganz einfache Hilfestellungen.

Gerne begleiten wir Sie auf Ihrem Weg in ein neues Lebensgefühl.

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Darmsanierung

Unsere Darmflora ist ein sensibles Gefüge, denn hier finden sich verschiedenste Mikroorganismen mit jeweils unterschiedlichen Aufgaben in einem symbiotischen Verhältnis.

Verringert sich z.B. die Anzahl der lebensnotwendigen Bakterien, so wird die natürliche Barriere der Darmschleimhaut geschwächt. Unerwünschte Keime, wie Darmpilze können sich einnisten und vermehren. Dadurch wird unsere Darmschleimhaut durchlässig, und krankmachende Stoffe können in den Blutkreislauf gelangen und uns belasten. Oder umgekehrt werden essentielle Nährstoffe gar nicht erst ins Blut resorbiert.

Einen ganz wichtigen Beitrag leistet der Darm für das Funktionieren unseres Immunsystems. Blutzellen werden für ihre speziellen Tätigkeiten in unserem komplexen Immunsystem trainiert. Wird unser Darmsystem gestört, sind nicht nur Verdauungsstörungen wie Durchfall, Verstopfungen und Meteorismus (Blähungen) die Folge. Auch Hauterkrankungen, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Nährstoffmangelsymptome, Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten stehen mit unserem Darm in Verbindung.

Mit einer Stuhluntersuchung wird die Darmflora bestimmt. Erst durch exakte Untersuchungsergbnisse können wir einen individuellen Therapieplan erarbeiten.

Hier die Therapiemöglichkeiten:
• Individuelle Ernährungsempfehlung
• Colon-Hydrotherapie
• Probiotikagaben
• Praebiotikagaben
• Mikrobiologische Therapie
• Homöopathische Begleitung
• Phytotherapeutische Medikation
• Orthomolekulare Maßnahmen

Bei folgenden Erkrankungen und Symptomen ist eine Stuhluntersuchung mit ggf. anschl. Darmsanierung angezeigt:
• Abwehrschwäche,ständige Infekte
• Angststörungen, psychische Instabilität (Toxinwirkung von Parasiten und Mykosen)
• Allergien (Kontaktallergie, Heuschnupfen, allerg. Asthma)
• Bauchspeicheldrüsenschwäche (über den Nachweis von Verdauungsrückstände im Stuhl)
• Chronisches Erschöpfungssyndrom
• Chronische Schleimhautreizungen
• Divertikulose
• Entgiftungskuren, zum anschließenden Aufbau
• Fasten-Kur, als Begleitung
• Furunkulose
• Gewichtsprobleme
• Haarausfall
• Hauterkrankungen (Neurodermitis, Psoriasis, Ekzeme)
• Heuschnupfen
• Konzentrationsstörungen
• Im Rahmen der Krebstherapie
• Magen-Darmstörungen
• Mangelzustände (Vitamine, Mineralien)
• Migräne
• Müdigkeitssyndrom
• Nahrungsmittelunverträglichkeiten
• Nasen-Nebenhöhlenerkrankungen
• Parasitenbefall
• Stoffwechselstörungen
• Verdauungsstörungen jeder Art (Verstopfungen, Durchfälle, Blähungen)
• Nasennebenhöhlenentzündungen

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Dorn-Breuss-Behandlung
Wirbelsäulenbehandlung nach Dieter Dorn


Unter der Dorn-Methode versteht man eine sanfte Wirbel- und Gelenktherapie, die in der Lage ist, Wirbelblockierungen oder Subluxationen von Wirbeln und Gelenken zu beheben.

Der Begründer, Dieter Dorn, grenzt seine Methode streng gegen die konventionelle Chiropraktik ab. Zwar verfolgen beide Methoden dasselbe Ziel - nämlich Wirbel wieder „einzurichten“ – jedoch unterscheiden sich die Mittel und Wege zur Erreichung dieses Zieles grundlegend voneinander. Daher wird die Dorn-Methode der Osteopathie zugeordnet.

Bei der Dorn-Methode erfolgt keine ruckartige Überdehnung der Muskeln, Bänder und Sehen. Verschobene Wirbel werden unter Mobilisation mit einer sanften Drucktechnik in ihre angestammte Position zurück gebracht. Dadurch können sich Sehnen und Bänder in kurzer Zeit anpassen und dafür sorgen, dass der so gerichtete Wirbel in seiner Position verbleibt.

Diese Methode verlangt vom Behandler viel Einfühlungsvermögen und praktische Erfahrung. Sie ist deshalb so ungefährlich für den Patienten, da keine Nerven oder Gefäße abgedrückt oder eingeklemmt werden können.

Außerdem ist die Dorn-Methode ein ganzheitliches Behandlungskonzept, mit dem sich auch Erkrankungen der inneren Organe und der Seele erfolgreich behandeln lassen. Hierbei wir der Zusammenhang deutlich, wie sehr die Regeneration des ganzen Körpers von einer intakten Wirbelsäule abhängig ist.

Inspiriert durch seinen eigenen Leidensweg erlernte Dieter Dorn verschiedene manuelle Wirbelsäulenbehandlungstechniken bei einem alten Naturheilkundler und erweiterte diese mit seinen Erkenntnissen und Erfahrungen. Sehr schnell hat diese segensreiche Behandlungstechnik einen großen Anhängerkreis gewonnen. Selbst bei Therapeuten, die ehemals chirotherapeutisch gearbeitet haben.

Bei folgenden Beschwerden ist eine Dorn-Breuss-Behandlung hilfreich:
• Jede Form von Schmerzen im Wirbelsäulenbereich (Bandscheibenleiden, Ischialgien, Lumbago)
• Skoliosen (besonders bei Jugendlichen erfolgversprechend)
• Morbus Scheuermann (über längere Behandlungsdauer)
• Leichte Fälle von Osteoporose
• HWS-Syndrom, Cervicalsyndrom
• Intercostalneuralgien und damit verbunden diffuse Organbeschwerden jeder Art
• Muskelverspannungen
• Beinlängendifferenz
• Schmerzen im Bereich der Arme und Beine
• Schwindel
• Tinnitus
• Neuralgien
• Kopfschmerz
• Konzentrationsstörungen


Kontraindikationen
• Frische Verletzungen, Unfälle
• Bewegungsunfähigkeit des Patient
• Knochenmetastasen
• Akute Entzündungsprozesse
• Während eines akuten Infektes


Was ist nach einer Wirbelsäulenbehandlung zu beachten?

• Viel trinken (zur Ausleitung der mobilisierten Säuren, Schlackenstoffe)
• Möglichst über 1-3 Tage der Wirbelsäule Schonung zukommen lassen
• Es kann ein Muskelkater-Schmerz auftreten, insbesondere am nächsten Tag
• Möglichst 5-6 Tage Behandlungspause einhalten.


Warum hilft die Dorn-Behandlung auch bei Organbeschwerden?
Unsere Wirbelsäule setzt sich zusammen aus einzelnen Wirbelkörpern. Durch einen größeren rückwärtigen Kanal, der sich aus den einzelnen Wirbeln zusammensetzt, verläuft das Rückenmark. Durch die jeweils seitlichen Wirbellöcher verlassen paarweise die Rückenmarksnerven das Rückenmark und durchziehen unseren gesamten Körper.

Bereits das geringste Verrutschen bzw. Verkanten eines Wirbels kann dazu führen, dass der jeweilig austretende Nerv gereizt oder sogar eingeklemmt wird.

Über die großen Nervengeflechte und Nervenleitbahnen können Körperstrukturen und Organe in ihrer jeweiligen Funktion beeinträchtigt werden, Schmerzen verursachen und sogar massiv geschädigt werden.

Jedes Rückenmarksegment ist in seiner Funktion bestimmten Hautbereichen zugeordnet (Headsche Zonen).

Hier einige Beispiele über die Auswirkung von Wirbelverschiebungen auf die Innervation zugeordneter Organe und demzufolge auf Ihre Funktion:

• Bei Blockierung des 1. Halswirbels kann es zu Schwindel, Migräne oder Gedächtnisschwund kommen
• Blockaden im Versorgungsgebiet des 2. Halswirbels können zu Augenleiden, Taubheit, Ohrenschmerzen führen.
• 7. Halswirbel: Schilddrüsenerkrankungen
• 1. Brustwirbel: Beschwerden im Schulter-, Arm. und Handbereich
• Wichtig ist auch der 2. Brustwirbel, er wird auch als der „Herzwirbel“ bezeichnet, mit dem Zielorgan Herz. Blockierung in diesem Bereich können alle bekannten Herzerkrankungen verursachen.
• Der 3. BW hat als Hauptzielorgan die Lunge- er kann Atembeschwerden, Bronchitiden bis hin zum Asthma lösen.
• 4. und 5. Brustwirbel – mit den Bezugsorganen Galle und Leber – können Gallenleiden, Störungen der Entgiftungsfunktion der Leber bewirken.
• Verdauungsstörungen, sämtliche Magenbeschwerden können durch Blockierungen des 6. BW verursacht werden. Hier wird insbesondere der Zusammenhang zwischen Wirbel und Seele (bzw. Psyche) sehr deutlich. Viele Menschen reagieren bei seelischem Stress u.a. mit Magenproblemen.
• Nierenerkrankungen fallen in das Versorgungsgebiet des 10. + 11. Brustwirbelkörpers. Akne und Psoriasis konnten oft durch Reponierung dieser WK beeinflusst werden.
• Der 12. BW, als Kreislaufwirbel beeinflusst den Dünndarm.
• Blockierungen des 1. und 2. Lendenwirbel wirken sich auf den Dickdarm und auch Blinddarm aus.
• Bei Knieproblemen, Blasen- und Prostatabeschwerden ist häufig eine Blockade des 3. und 4. LW auslösende Ursache.
• Für den berüchtigten Ischiasschmerz oder Hexenschuss ist eine Blockade im Bereich des 4. und 5. LW bis hin zum Kreuzbein verantwortlich.
• Beschwerden im im Hüft- und Beckenbereich, Hämorrhoiden u.a. können ihre Ursache in Blockierungen im Bereich des Kreuzbeins und des Steissbeins haben.


Was hat die Wirbelsäulenbehandlung nach Dorn mit der Akupunktur zu tun?

Dieter Dorn bemerkte bei seiner Arbeit, dass es nach einer Wirbelsäulenbehandlung oftmals zu Spontanheilungen an Organen kam, die er gar nicht behandelt hatte.

Er erkannte, dass er Meridiane (die Energiebahnen der Akupunkturlehre) mitbehandelt hatte, die ihre Akupunkturpunkte im Verlauf der Wirbelsäule haben oder die durch bestimmte Gelenke verlaufen.

Ein Zusammenhang der Dorn-Therapie mit der chinesischen Akupunkturlehre ist u. a. darin zu sehen, dass man mit der Wirbelbehandlung nach DORN über die Spinalnerven-Grenzstrang-Verbindungen einen direkten Zugang zum inneren Organ hat.

Dagegen wird in der chinesischen Akupunkturlehre der indirekte Weg, nämlich vom Akupunkturpunkt (Reizsetzung über die Nadel) über die Nervenvernetzung zum Spinalnerv und dann erst zum inneren Organ gewählt.

Beide Therapien sind also „verwandt“, sie haben nur verschiedene Ausgangspunkte.



Wirbelsäulenmassage nach Rudolf Breuss
Die Breuss-Massage ist eine sanfte, angenehme Behandlung, die nicht nur körperliche Verspannungen löst, sondern auch bei der Auflösung seelischer Probleme helfen kann.

Durch vorsichtiges Dehnen der Wirbelsäule werden Energieblockaden gelöst, Muskelpartien gelockert und die Bandscheiben mit Johanniskrautöl-Einreibungen „aufgepolstert“. Dadurch können sich die unterversorgten Bandscheiben regenerieren und es können bereits kleinere Wirbelfehlstellungen korrigiert werden.

Somit ergänzt sich diese Massagetechnik hervorragend mit der Wirbelsäulenbehandlung nach Dorn.

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Stoßwellen-Therapie

Die Schmerztherapie ist ein wichtiges Thema in der heutigen Zeit. Entsprechend häufig stellt sich die Frage nach alternativen und vor allen Dingen ursächlichen Behandlungsmöglichkeiten. Zumal wenn die üblichen Methoden, wie z.B. häufige Injektionen, versagen. Statistisch wird allein aufgrund von Rückenschmerzen jeder zweite Patient in der orthopädischen Praxis, und jeder vierte Patient in der Allgemeinpraxis vorstellig.

Schmerzen wirken wie ein Teufelskreislauf:
Schmerzen > Bewegungseinschränkung > soziale Isolation > Depression > weiterer Mobilitätsverlust > Zunahme der Schmerzen…

Sicher und nicht-invasiv können wir akute
und chronische Schmerzzustände behandeln.

Schon seit längerer Zeit beschäftigen wir uns mit muskulären Triggerpunkten als Schmerzauslöser und sind daher von der Wirksamkeit und Effizienz der extrakorporalen Stoßwellentherapie überzeugt.

Triggerpunkte als Schmerzauslöser
Wer kennt es nicht: Nach einem anstrengendem Tag, nach körperlicher und seelischer Anstrengung, nach Fehlhaltungen oder statischer Belastung wie am Computer spüren wir Muskelverspannungen. Lösen sich diese Spannungen nicht mehr auf, z.B. in belastenden Lebenssituationen, bei einseitiger Tätigkeit oder schlechtem Trainingszustand, bilden sich im betroffenen Muskel so genannte Triggerpunkte aus.

Muskuläre Triggerpunkte sind in der Bevölkerung außerordentlich weit verbreitet. Die dauerhaft verkürzten und geschwollenen Muskelfasern sind meist als harte Stränge oder Knoten im Muskel ertastbar. Sie sind die Hauptauslöser von Schmerzen im Bewegungsapparat. Da Schmerzempfinden und Schmerzentstehungsort nicht immer identisch sind (Ferntrigger), ist es oftmals schwierig, eine gezielte Diagnose der Schmerzursache zu stellen.

Besonders interessant ist die Tatsache, dass bis zu 80% der bekannten Triggerpunkte identisch sind mit den Akupunkturpunkten aus der traditionellen chinesischen Medizin. Eine faszinierende Begegnung der östlichen und westlichen Medizin. Somit erreichen wir auch mit einer entsprechenden Behandlung den körperlichen und energetischen Aspekt des Patienten.

Triggerpunkte sind Ursache für:
- Muskelverkürzungen und -verspannungen
- Bewegungseinschränkungen
- Kopfschmerzen und Migräne
- Rückenschmerzen jeder Art
- Ischiasbeschwerden
- Sehnenansatzerkrankungen bis hin zu Kalkeinlagerungen
- Knie- und Ellenbogenprobleme
- Schulter-Arm-Syndrom
- Achillessehnenreizung

Mittels der Stoßwelle besteht die diagnostische Möglichkeit, Triggerpunkte in den oberflächlichen und tieferen Muskelschichten aufzuspüren, sowie der therapeutische Effekt, diese aufzulösen. Dies geschieht im Rahmen einer Behandlung.

Sehnenansatz-Erkrankungen
Da Triggerpunkte den Muskel verkürzen lassen, entsteht eine gewaltige Zugkraft auf Sehnenansätze. Dies sind die Anhaftungsstellen der auslaufenden Muskeln, die in einen Gelenkknochen einstrahlen. Hier entstehen aufgrund entzündlicher Reaktionen Verklebungen bis hin zu Gewebezerstörungen und im schlimmsten Falle auch Sehnenabrisse.

Bekannt ist der Tennis- oder Golfer-Ellenbogen, Achillessehnenreizung, Impingementsyndrom oder Schulter-Arm-Syndrom und Fersenreizung bis hin zu Kalkeinlagerungen. Auch arthritische und entzündliche Veränderungen im Gelenk selber können die Antwort auf ungleiche Zugkräfte der Sehnen sein. Durch die bei der Stoßwellenbehandlung erreichte Muskellockerung wird die Zugkraft von den Sehnenansätzen genommen - gleichzeitig sorgt die Stoßwelle für einen raschen Abtransport der gelösten Entzündungsherde, und evtl. Kalkeinlagerungen.

Was sind Stoßwellen - wie wirken sie?
Am bekanntesten ist sicherlich die hochdosierte Anwendung der Stoßwelle im Bereich der extrakorporalen Steinzertrümmerung z.B. bei Nierensteinen. In diesem Zuge entstanden die Erkenntnisse über tiefliegende Triggerpunkte, die man zufällig mit auflöste, sodass die behandelten Patienten plötzlich anderweitige Rückenschmerzen nicht mehr verspürten. Seit 1999 ist man dem Phänomen der Stoßwelle auf der Spur.

Unterschieden wird die radiale und die fokussierte Stoßwelle.

Für die z.B. tiefliegende Steinzertrümmerung benötigt man eine gezielte, fokussierte Stoßwelle mit hoher Dosierung. Um flächiger in den Muskelschichten und den Sehnenansätzen zu arbeiten, ist eine niedriger dosierte, radiale Stoßwelle angebracht, - wie wir sie auch in der Praxis anwenden.

Stoßwellen werden ballistisch erzeugt. Das Gerät verfügt über einen Kompressor, der exakt dosierbare Druck wird in ein Handgerät übergeleitet. Hier wird ein Projektil zum Aufschlag gebracht und über ein empfindliches Kopfstück die Stoßwelle auf die Haut projiziert. Je nach Dosierung werden oberflächliche, aber auch tiefere Gewebeschichten treffsicher erreicht.

Der Einsatz von Stoßwellen erlaubt eine schonende, wirkungsvolle und größtenteils schmerzfreie Behandlung, ohne Einsatz von Medikamenten und ist nahezu nebenwirkungsfrei.

Soforteffekte der Stoßwellentherapie sind deutlich verminderte Schmerzen - die Muskelverkürzung wird umgehend aufgelöst, der Bewegungsumfang nimmt zu, wie auch eine Steigerung der Muskelkraft. In den behandelten Bereichen kommt es innerhalb von wenigen Minuten zur Durchblutungssteigerung. Der Muskel entspannt sich und wird länger, das Gebiet wird weicher und die Triggerpunkte lösen sich auf.


Wertvolle Kombinationen
In der Praxis hat sich bewährt, die Stoßwellentherapie auch zu kombinieren. Besonders wertvoll in Verbindung mit einer osteopathischen Anwendung, Akupunktur oder einer Dorn-Breuss-Behandlung. Somit entstehen ganz individuelle Therapieansätze für den jeweiligen Patienten.


Was ist nach der Behandlung zu beachten?

Um einer möglichen Erstverschlimmerung vorzubeugen, ist eine erhöhte Trinkmenge angebracht. Nachdem der Teufelskreislauf Schmerz erst einmal durchbrochen ist, kann ein anschließendes aktives oder passives Muskeltraining erforderlich werden, da helfen wir gerne weiter. So kann auch ein langfristiger Erfolg erzielt werden, denn meistens sind nur wenige (2-3) Behandlungen erforderlich.

Es ist leicht zu ersehen, welche therapeutische Vielfalt sich mit der Stoßwellenbehandlung eröffnet.

Die Stoßwellentherapie wird hilfreich eingesetzt bei:
- Muskelverkürzungen und –verspannungen
- Triggerschmerzen
- Bewegungseinschränkungen
- Kopfschmerzen, Migräne, Tinnitus, Schwindel
- Rückenschmerzen jeder Art
- Ischiasbeschwerden
- Sehnenansatzerkrankungen bis hin zu Kalkeinlagerungen
- Knie- und Ellenbogenprobleme
- Schulter-Arm-Syndrom
- Kalkschulter
- Achillessehnenreizung
- Fersensporn
- Gelenkerkrankungen akut/chronisch
- Arthrose, Arthritis
- Narbenbehandlung
- Behandlung von Verletzungsfolgen
- Begleitung im Leistungssport

Ein nicht zu verachtender, indirekter Effekt ist die Gewichtsreduktion. Durch die erlangte Schmerz- und Bewegungsfreiheit und als Voraussetzung für ein sportliches Training.

Nur in ganz wenigen Situationen ist eine Stoßwellenbehandlung nicht angebracht:
- Kinder im Wachstum, im Bereich der Wachstumsfugen
- Schwangere, je nach Situation
- Unter Einnahme blutgerinnungshemmender Medikamente

Wenn wir Ihr Interesse wecken konnten, oder wenn Sie Fragen haben, sprechen Sie uns bitte direkt an, gerne helfen wir Ihnen weiter.

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Trigger-Behandlung
siehe Stoßwellen-Therapie

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Vitamin-C-Hochdosistherapie

Was ist Vitamin C?
Vitamine sind lebensnotwendige Wirkstoffe, die mit der Nahrung zugeführt werden müssen, da sie vom menschlichen Körper nicht selbst hergestellt werden können. Vitamin C wird auch Ascorbinsäure genannt. Dieser Name entstand aus „Anti-Skorbut-Säure“. Er ist auf die Entdeckung zurückzuführen, dass sich die typische Seefahrer-Krankheit Skorbut (Vitamin-C-Mangelkrankheit) durch Gabe von Vitamin-C-haltigen Speisen bekämpfen ließ. Fast alle pflanzlichen und tierischen Lebewesen können aus Glukose (Traubenzucker) über mehrere Syntheseschritte Ascorbinsäure herstellen. Lediglich Meerschweinchen, einige Vögel und Fische sowie Primaten, also auch wir Menschen, haben im Verlauf der Evolution diese Fähigkeit verloren. D.h., wir sind darauf angewiesen, unseren Bedarf an Vitamin-C jeden Tag auf's neue zu zuführen, da Vitamin C auch nicht gespeichert werden kann.

Wie viel Vitamin C braucht der gesunde Mensch täglich?
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine Zufuhr von 100 mg Ascorbinsäure täglich für den gesunden Erwachsenen. Diese Menge kann normalerweise über eine gesunde Ernährung mit hohem Frischobst- und Gemüseanteil gedeckt werden. Sie reicht aus, um den Gesunden vor Vitamin C- Mangelerscheinungen zu bewahren. Internationale Organisationen wie die WHO empfehlen deutlich höhere Tagesdosierungen wie ca. 200 mg. Man schätzt, dass ein ca. 70 kg schweres Säugetier unter normalen Bedingungen 2-4 Gramm !! Vitamin C täglich selbst synthetisiert, wobei diese Synthese unter Stressbedingungen auf etwa 15 g gesteigert werden kann. Daraus ergibt sich natürlich die Frage, ob die offiziellen Empfehlungen nicht etwas zu zurückhaltend sind.

Was leistet Vitamin C in unserem Körper?
Vitamin C kann man als Aktivator des gesamten Zellstoffwechsels ansehen – es ist an sämtlichen Stoffwechselprozessen beteiligt.

Zu nennen sind hier unter anderem:
• Radikalenfänger (oxidativer Stress, ROS)
• Abwehrstärkung (Immunsystem)
• Regulation des Fettstoffwechsels
• Anregung des Entgiftungssystems (zur Ausleitung von Schadstoffen)
• Bildung und Funktionserhaltung von Knochen und Bindegewebe
• Beschleunigung des Heilungsprozesses von Wunden und Knochenbrüchen
• Beteiligung an Stoffwechselprozessen des Hormon- und Nervensystems (bei chronischer Müdigkeit, Burn-Out-Syndrom)

Was sind freie Radikale ?
Freie Radikale sind aggressive und sehr reaktionsfreudige Substanzen (ROS), die durch körpereigene Stoffwechselprozesse entstehen oder im Organismus durch zugeführte chemische Substanzen bzw. Strahlen gebildet werden. Organismen verfügen über unterschiedliche Schutzsysteme, die diese Freien Radikalen sofort wieder auffangen und vernichten.

Unter bestimmten Bedingungen (Strahlenbelastung, Entzündungen) ist die Bildung Freier Radikaler so stark erhöht, dass die normalen Konzentrationen der körpereigenen Schutzsysteme nicht ausreichen. Sie schädigen z.B. Zellwände, das Erbgut und wichtige Eiweißverbindungen in der Zelle. Die Folge sind oft degenerative Veränderungen.

Vitamin C ist einer der wichtigsten Radikalfänger im wässrigen Milieu unseres Körpers.

Wann und bei wem ist der Vitamin C –Bedarf erhöht?
• Infektionskrankheiten
....- Bakterielle Infektionen
....- Virale Infektionen, z.B. Herpes zoster, HIV-Begleitung, Hepatitis,
• Entzündliche Erkrankungen (akut und chronisch)
....- Rheumatische Erkrankungen
....- Hautentzündungen
....- Urticaria
....- Psoriasis
....- Neurodermitis
• Verletzungsfolgen
• Allergien
....- Asthma
....- Allergische Rhinitis
....- Heuschnupfen
• Rauchern
• Leistungssportlern
....- Schutz vor Knochenabbau
• Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems
....- Hypertonie
• Arteriosklerose
• Störungen im Fettstoffwechsel
• Belastungen der Leber
• Osteoporose
• Wundheilung
....- Nach Verletzungen
....- Nach Knochenbrüchen
• Psychischen Störungen
....- Depressionen und reduzierte Stresstoleranz
....- Burnout- und Chronisches Müdigkeitssyndrom
• Ständigen Stress-Situationen
• Palliativen Krebstherapie
• Einnahme bestimmer Medikamente
• Während einer Chemo- und Strahlentherapie


Wann bieten Vitamin C-Infusionen Vorteile gegenüber Ascorbinisäure-Pulver/ -Tabletten?
Die Menge an Vitamin C, die dem Organismus über den Magen-Darmtrakt zugeführt werden kann, ist begrenzt (ca. 500 mg). In bestimmten Lebenssituationen und bei Krankheit ist der Vitamin-C-Bedarf höher, als oral zugeführt werden kann. Aus therapeutischen Gründen empfiehlt sich dann eine Vitamin-C-Infusion (Vitamin-C-Hochdosis-Therapie). Ebenso dann, wenn die Darmschleimhäute nicht optimal funktionieren und damit eine Aufnahme nur eingeschränkt möglich ist. Nach einer Infusion mit hoch dosiertem Vitamin C ist der Vitamin-C-Spiegel im Blut vorübergehend so hoch, dass auch Gewebe im Körper mit besonderem Bedarf ausreichend versorgt werden können.

Vitamin-C-Hochdosis-Therapie bei Tumorpatienten
Aufgrund dieser enormen Fülle an therapeutischen Eigenschaften hat die Vitamin-C-Hochdosis-Therapie auch eine große Bedeutung im Rahmen der Onkologie gewonnen. Das renommierte H.G. Creutzfeld-Institut zu Kiel initiierte im Juni 2006 eine Expertenkonferenz zur begleitenden Behandlung von Tumorpatienten. Hier die veröffentlichten Ergebnisse:

Tumorerkrankungen und ihre Behandlung durch Operationen, Chemo- und Strahlentherapie schränken Allgemeinzustand und Lebensqualität der Betroffenen ganz erheblich ein. Alle Experten waren sich einig, dass die begleitende Vitamin-C-Hochdosis-Infusions-Therapie bei Tumorerkrankungen die krankheits- und therapiebedingten Symptome reduzieren kann und damit die Lebensqualität der Betroffenen ganz erheblich verbessert.

Vitamin-C- zählt als Antioxidans zu den effektivsten natürlichen Radikalfängern und ist für die Aufrechterhaltung des Redox-Status extra- wie auch intrazellulär essentiell.

Hoch dosiertes, intravenös verabreichtes Vitamin-C stärkt die Immunabwehr und ist neben der konventionellen Tumortherapie eine sinnvolle komplementär-onkologische Maßnahme.

Im Verlauf bösartiger Erkrankungen und deren Behandlung tritt eine Vielfalt von Beschwerden auf, die mit einem Vitamin-C-Mangel zusammenhängen kann. Zur Behandlung dieser Beschwerden ist eine Vitamin-C-Hochdosis-Infusions-Therapie indiziert.

Vitamin-C zeigte bei in-vitro-Studien tumortoxische Wirkungen, während normale Zellen nicht geschädigt wurden. Diese Wirkung wird nur bei Konzentrationen erreicht, die ausschließlich durch eine intravenöse Gabe realisierbar sind.

Die Vitamin-C-Hochdosis-Infusions-Therapie kann bei Brustkrebs krankheits- und therapiebedingte Symptome wie z.B. Beschwerden im Verdauungsbereich und das Müdigkeits-Symptom lindern. Es gibt Hinweise dafür, dass das turmorereignissfreie Intervall verlängert und Nebenwirkungen der Chemo- und Strahlentherapie reduziert werden können.

In ersten Studien konnte eine Verbesserung der Lebensqualität durch die Vitamin-C-Hochdosis-Infusions-Therapie bei Tumorpatienten nachgewiesen werden.

Mit der Vitamin-C-Hochosis-Therapie könnte bereits vor der Operation begonnen werden. Die Anwendung hat im Intervall von Chemo- und Strahlentherapie einen günstigen Einfluss auf das Nebenwirkungsprofil gezeigt.

Die genannten Thesen werden inhaltlich getragen von:

Sanitätsrat Peter Sauermann,
Vorsitzender des Finanzausschusses des Zentralinstituts der Kassenärztlichen Bundesvereinigung Berlin
Prof. Dr. med. Josef Beuth
Leiter Institut für Naturheilkunde, Universität Köln
Prof. Dr. med. Ulrich Borchard
Institut für Pharmakologie und Klinische Pharmalogie, Universität Düsseldorf
Prof. Dr. Wolf-Dieter Gerber
Direktor Institut für Medizinische Psychologie und Soziologie, Uni Kiel
Prof. Dr. med. Wolfgang Giebel
FA für Urologie, prakt. Arzt für Sportmedizin, Chirotherapie, Schönebeck
Prof. Dr. med. Günter Linß
Ärztl. Leiter d Klinik Hennigsdorf, akad. Lehrkrankenhaus d. Charité-Berlin
Prof. Dr. med. Jörg Schulz
Chefarzt Helios Klinikum, Berlin
Dr. jur. A. Stebner
Rechtsanwalt, Arzneimittel- und Medizinrecht, Salzgitter
Dr. med. Diethard Sturm
2. Vorsitzender d. Deutschen Hausärzteverbandes, Hohenstein-Ernstthal
Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck
Direktor Institut für Immunologie, Universität Köln
Prof. Dr. med. Burckhard Weisser
Direktor Institut für Sport und Sportwissenschaften, CAU Kiel

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THERAPIEN

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Wir werden unsere Therapiemöglichkeiten kontinuierlich ausbauen und an dieser Stelle erläutern.
Schauen Sie doch hin und wieder rein und klicken auf einen unterstrichenen, also verlinkten Begriff!

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